Tipps für CFD-Handel

  • 01

    Bleiben Sie stets auf dem Laufenden

    Es gibt keine Garantie dafür, dass eine bestimmte Nachricht den Markt in einer spezifischen Art und Weise beeinflussen wird. Allerdings können Sie grundlegende Fehler beim Handel vermeiden, wenn Sie sich stets darüber auf dem Laufenden halten, was in der Finanzwelt – und darüber hinaus in der Welt im Allgemeinen – vor sich geht. Die Sanktionen der USA gegen Russlands Ölexporte könnten beispielsweise einen negativen Effekt auf die westlichen Ölfirmen haben, die über Beteiligungen in Russland verfügen. Ein anderes Beispiel: Wenn der Yen gegenüber dem Dollar schwach bewertet ist, dann beflügelt dies oftmals die japanischen Exporte, wodurch der Nikkei-Index steigt. Stellen Sie daher sicher, dass Sie stets über die globalen Entwicklungen informiert sind – und Sie sollten dabei nicht nur die Nachrichten von den Finanzmärkten im Auge behalten, sondern auch die geopolitischen Neuigkeiten. Dadurch können Sie verhindern, dass Sie aufgrund einer mangelnden Informationsgrundlage über die aktuellen Entwicklungen auf der Welt finanziell unglückliche Entscheidungen treffen.

  • 02

    Werfen Sie einen Blick auf das Trading vor der offiziellen Handelseröffnung

    Bevor die Börsen der Welt jeden Tag offiziell ihren Handel aufnehmen, findet bereits der inoffizielle Handel abseits des Parketts statt. Die Tendenzen bei diesem nicht-börslichen Handelsgeschehen stellen oftmals einen Indikator für das ungefähre Niveau dar, auf dem die Börsen dann eröffnen werden. Dies ermöglicht Ihnen, die Marktbewegungen vorauszusagen und beispielsweise Stopp-Orders zu erstellen, um eine neue Position zu eröffnen, falls die zugrundeliegende Anlage um einen bestimmten Betrag in ihrem Kurs steigen oder sinken sollte. Natürlich gilt es hierbei zu beachten, dass es keinerlei Garantie dafür gibt, dass eine Aktie, deren Kurs im vorbörslichen Handel steigt oder fällt, auch dann noch weiter steigen oder fallen wird, wenn der offizielle Börsenplatz schließlich für den Handel geöffnet wird; dies liegt daran, dass nach der Handelseröffnung ein ungleich größeres Handelsvolumen im Spiel ist, als im vorbörslichen Handel.

  • 03

    Hüten Sie sich vor „absoluten Böden“

    Dies ist eine häufig anzutreffende Situation: Eine Aktie fällt in ihrem Wert steil ab, und dafür kann es zahlreiche Gründe geben. Dies kann eine Verlockung für Investoren darstellen, die Aktie anzukaufen, weil sie sich ja vermeintlich gerade auf „einem absoluten Tiefpunkt“ befindet – die Motivation besteht dabei darin, die Aktie auf einem niedrigen Niveau anzukaufen und später davon zu profitieren, wenn der Preis der Aktie wieder in die Höhe schnellt. Das Problem dabei ist nur, dass es keinerlei Garantie dafür gibt, dass die Aktie sich jemals wieder erholt – genauso wenig, wie es irgend eine Garantie dafür gibt, dass das Niveau, zu dem man die Aktie anzukaufen gedenkt, tatsächlich den „absoluten Tiefpunkt“ oder „absoluten Boden“ darstellt. Wenn der Kurs einer Aktie fällt, dann bedeutet das nicht notwendigerweise, dass irgendwann im Anschluss daran auch wieder steigen wird.

  • 04

    Gemütsruhe und Überlegung

    Jeder Trader verliert irgendwann mit dem einen oder anderen Handelsgeschäft etwas von seinem investierten Geld. Das ist normal, aber dennoch ärgert man sich meistens sehr darüber. In einem solch emotional aufgeladenen Gemütszustand getroffene Handelsentscheidungen können vorschnell und unüberlegt sein – und oftmals werden Trader versuchen, hochriskante Positionen einzugehen, um ihr verlorenes Geld schnell wieder zurückzugewinnen. Falls Sie spüren, dass Sie nicht im richtigen Gemütszustand sind, um in einer ruhigen und überlegten Art und Weise zu handeln, dann sollten Sie es sich unbedingt überlegen, eine Pause beim Trading einzulegen – so lange, bis Sie sich wieder in der Lage fühlen, ruhige und überlegene Entscheidungen zu treffen.

Eröffnen Sie ein Konto

Eröffnen Sie ein Konto