Was ist CFD-Handel

Der Unterschied zwischen KAUFEN und VERKAUFEN

DE_Buy_and_Sell

Der Unterschied zwischen KAUFEN und VERKAUFEN

Der Unterschied zwischen KAUFEN und VERKAUFEN

Die englische Abkürzung CFD steht für „Contract for Difference“, zu Deutsch: Differenzkontrakt. Bei einem Differenzkontrakt besteht diese sogenannte Differenz aus dem Unterschied zwischen dem Ankaufspreis und dem Verkaufspreis Ihrer Handelsposition (Ihres Trades). Broker wie ETX Capital erstellen ihre Differenzkontrakte basierend auf den aktuellen Marktbedingungen; für den Kontrakt werden sowohl ein Ankaufspreis als auch ein Verkaufspreis ausgewiesen, und Sie haben die Option, sich entweder für den Ankauf zu entscheiden – also „Long zu gehen“ –, oder sich aber für den Verkauf zu entscheiden – und damit „Short zu gehen“.

Der Handel mit Hebelsätzen

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Differenzkontrakte (CFDs) sind sowohl Derivatprodukte, als auch gehebelte Finanzhandelsprodukte – dies bedeutet, dass Sie beim Handel mit CFDs nicht unbedingt das zugrundeliegende Finanzhandelsprodukt, beispielsweise eine Aktie, physisch besitzen müssen. Des Weiteren benötigen Sie zur Aufnahme einer Handelsposition lediglich einen Bruchteil des Betrages, auf den der Nominalwert Ihrer Handelsposition eigentlich lautet. Dies ist allerdings ein zweischneidiges Schwert: Falls der Markt sich in eine für Sie vorteilhafte Richtung entwickelt, dann werden Sie einen Gewinn erzielen; falls der Markt sich dagegen in die andere Richtung entwickelt, welche für Sie von Nachteil ist, dann werden Sie einen Verlust machen – und hierbei kann der Betrag, welchen Sie mit einem Handelsgeschäft (einem Trade) verlieren, auch den Betrag übersteigen, welchen Sie ursprünglich in den Trade investiert haben.

Hedging mithilfe von Differenzkontrakten (CFDs)

Hedging mithilfe von Differenzkontrakten (CFDs)

Hedging mithilfe von Differenzkontrakten (CFDs)

Im Gegensatz zu manchen anderen Formen des Handels haben die Trader, wenn sie mit Differenzkontrakten (CFDs) handeln, beim Gebrauch der ETX MT4-Handelsplattform die Möglichkeit, all ihre Trades zu hedgen; dieses Vorgehen kann insbesondere dann von Vorteil sein, wenn man potentielle Verluste begrenzen möchte.


Nehmen wir beispielsweise einmal an, dass ein Trader momentan über eine offene Position auf das Währungspaar Dollar/Yen verfügt. Der Trader ist also auf dieses Währungspaar „Long gegangen“ – d.h. er hat den Dollar angekauft –, weil er nämlich erwartet hat, dass der USD gegenüber der japanischen Währung in seinem Wert steigen würde. Allerdings kommen dem Trader nun einige Zweifel – zwar nicht so viel, dass er seinen Trade gleich schließen möchte, aber genug Zweifel, dass bei ihm eine gewisse Unsicherheit entsteht, und er sich fragt, ob der US-Dollar denn nun tatsächlich ansteigen wird, wie er es ursprünglich vorausgesagt hatte.


Bei anderen Formen des Tradings hat man nun im Prinzip zwei Möglichkeiten: Entweder kann man die Position schließen, oder man kann das Handelsgeschäft offen halten und mit der Unsicherheit leben. Mit einem Differenzkontrakt (CFD) allerdings kann man simultan zu einer geöffneten Position eine andere Position auf das gleiche Währungspaar (in diesem Beispiel Dollar/Yen) aufnehmen, in welcher man auf den Dollar „Short geht“ – man eröffnet also einen neuen Trade, der dem ursprünglich eingegangenen Trade diagonal entgegengesetzt ist, und zwar noch während dieser ursprünglich eröffnete Trade offen ist. Als Trader muss man dabei allerdings bedenken, dass Differenzkontrakte (CFDs) nur dann gehedget werden können, wenn man die ETX MT4-Handelsplattform verwendet.


Wenn sich das Währungspaar im Anschluss daran in die für den von dem Trader in unserem obigen Beispiel ursprünglich eingegangenen Trade nachteilige Richtung entwickelt – d.h., wenn der Dollar gegenüber dem Yen in seinem Wert abfällt –, dann wird der Trader dennoch in der Lage sein, ein wenig von dieser Situation zu profitieren, weil seine gehedgte Position dann nämlich ihre Wirkung entfaltet.

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