Wie handelt man mit CFDs

Ein Beispiel für den Handel mit Differenzkontrakten (CFDs)

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Ein Beispiel für den Handel mit Differenzkontrakten (CFDs)

Ein Beispiel für den Handel mit Differenzkontrakten (CFDs)

Wie funktioniert nun also der Handel mit Differenzkontrakten (CFDs)? Lassen Sie uns das einmal anhand eines Beispiels für einen Differenzkontrakthandel illustrieren, wobei wir den beliebten und oft gehandelten DAX-30-Index als Beispiel heranziehen wollen.

Im folgenden theoretischen Beispiel wird der DAX gerade bei einem Kursniveau von 9.610,5/9.611,5 gehandelt. Dadurch habe ich jetzt die Möglichkeit, entweder den deutschen Aktienindex Dax zum Kurs von 9.610,5 zu verkaufen, oder ihn aber zum Kurs von 9.611,5 anzukaufen. Ich entscheide mich nun dafür, eine Position in Höhe von 5 Euro auf den DAX beim Kurs von 9.611,5 aufzunehmen, und mein nominales Risiko würde in diesem Falle wie folgt aussehen:

((Der Kurs, zu dem ich kaufe) x (Der Anlagebetrag, den ich investiere))

In diesem Fall würde das nominale Risiko also wie folgt aussehen:

9.611,5 x 5 = 48.057,50

48.057,50 Euro ist also der maximale Geldbetrag, den ich verlieren könnte, falls der Dax von seinem aktuellen Kurs bei 9.611,5 bis auf null abfallen würde.

Differenzkontrakte (CFDs) und Hebelsätze

Differenzkontrakte (CFDs) und Hebelsätze

Differenzkontrakte (CFDs) und Hebelsätze

Da es sich bei diesem Handelsgeschäft um einen Handel mit Hebelsatz handelt, müssen wir nicht den Gesamtwert der Handelsposition aufwenden, um die Position aufzunehmen (bei einem Kurs von 9.611,5 x 5 würde uns das 48.057,50 Euro kosten, was also ganz genau dem nominalen Risiko entspräche). Stattdessen muss nur ein kleiner Prozentsatz des eigentlichen Wertes der Position eingezahlt werden, um die Handelsposition aufzunehmen und den Trade damit zu starten. Wir berechnen dies als einen Prozentsatz des nominalen Risikos – falls die Marge bei einem Prozent liegt, dann gilt 48.057,50/100 = 480,575. Wir runden das Ergebnis noch um einen halben Cent auf, und 480,58 ist damit der Betrag, den wir benötigen, um den Trade einzugehen.

Wenn ich mich dann allerdings dazu entschlossen hätte, für einen Betrag von 5 Euro den DAX zu verkaufen, anstatt ihn anzukaufen, dann würde sich der Preis für mein Handelsgeschäft wie folgt berechnen:

9.610,5 x 5 = 48.052,50 Euro

Der Betrag, den ich in diesem Falle in meinen Trade investieren müsste, wäre auch hier ein Prozent des nominalen Risikos, d.h. 480,53 Euro.

Wir möchten unsere Trader hiermit noch einmal daran erinnern, dass Sie stets bedenken sollten, dass der Handel mit gehebelten Finanzhandelsprodukten ihr Risiko erhöht.

 

Die Ergebnisse des Handels mit Differenzkontrakten (CFDs)

Die Ergebnisse des Handels mit Differenzkontrakten (CFDs)

Die Ergebnisse des Handels mit Differenzkontrakten (CFDs)

Sehen wir uns noch einmal das Szenario an, in dem ich den Dax für 5 Euro gekauft habe, anstatt ihn zu verkaufen. Wenn der Dax nun im Anschluss daran auf ein Kursniveau von 9.613,5/9.614,5 gestiegen wäre, und wenn ich nun der Ansicht wäre, dass dies ein guter Zeitpunkt wäre, um aus dem Handelsgeschäft (Trade) auszusteigen, dann könnte ich den Gewinn, den ich mit diesem Handelsgeschäft erzielen würde, wie folgt berechnen:

(Der Betrag, den ich investiert habe) x (die Anzahl der Punkte, um die sich der Kurs zu meinem Vorteil entwickelt hat).

In diesem Falle wäre mein Gewinn daher ganz einfach 5 x 2 Euro, was bedeutet, dass ich einen Gewinn in Höhe von 10 Euro mit diesem Handelsgeschäft erzielen würde.

Wenn ich aber stattdessen den DAX beim Kurs von 9.610,5 mit einer Handelsposition im Wert von 5 Euro verkauft hätte, und wenn ich dann den Handel zum Kursniveau von 9.613,5/9.614,5 beenden würde, dann würde mein Verlust 5 x 4 Euro betragen, da nämlich der Schlusskurs bei meinem Handelsgeschäft um vier Punkte höher liegen würde als der Kurs, zu dem ich das Handelsgeschäft ursprünglich eröffnet hatte. In diesem Falle würde mein Verlust bei diesem Trade 20 Euro betragen.

Wenn dagegen der DAX vom Kursniveau 9.610,5/9.611,5 auf das Kursniveau 9.608,5/9.609,5 abgefallen wäre, und ich zum ursprünglichen Niveau den DAX mit einem Investitionsbetrag von 5 Euro angekauft hätte, dann würde sich mein Verlust wie folgt berechnen:

(Der Betrag, den ich investiert habe) x (die Anzahl der Punkte, um die sich der Kurs zu meinem Nachteil entwickelt hat).

In diesem Falle würde mein Verlust also 5 x 3 Euro betragen, was bedeutet, dass ich einen Gesamtverlust von 15 Euro realisieren müsste. Wenn ich aber andererseits den Dax zum ursprünglichen Niveau und mit einer Investitionssumme von 5 Euro verkauft hätte, dann wäre mein Gewinn in diesem Fall 5 x 1 Euro, wodurch ich einen Gewinn in Höhe von fünf Euro erzielen würde.

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